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 14. März 2005 
     
     
 
Wehr kommt bei Nachwuchs gut an
 
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Doppelter Wechsel an der Spitze der Stadtjugendwehr
 
Es war ein gutes Jahr für die Kieler Jugendwehren. Stabile Mitgliederzahlen und ein volles Programm sorgen dafür, dass die 39 Mädchen und 144 Jungen bei den acht Jugendabteilungen des Stadtfeuerwehrverbandes mit Optimismus in ein neues Jahr starten können.

Einen doppelten Wechsel gibt es an der Spitze der Organisation. Den ersten Schritt vollzog dabei der Stadtjugendfeuerwehrtag im Waldhof in Elmschenhagen. Nach der Begrüßung durch Stadtjugendfeuerwehrwart Hans-Joachim Niemann wurde Maik Brandau zum neuen stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt. Der 27-jährige Oberfeuerwehrmann von der Feuerwehr Wellsee wird zukünftig den Wehren bei der Organisation und Führung des Verbandes zur Seite stehen. Der Stadtjugendfeuerwehrwart zog am Ende seiner einjährigen Dienstzeit eine erfolgreiche Bilanz. Zu den Höhepunkten gehörte für Niemann die Ausstattung der Jugendwehren mit neuen Schutz- und Wetterjacken, was durch die finanzielle Unterstützung der Stadtwerke ermöglicht wurde. "Es hat Spaß gemacht und wir haben einiges bewegt", erklärte Niemann. Er bleibt dabei seinem Wort treu, das er vor einem Jahr gegeben hatte, als er den nach Eckernförde gewechselten Vorgänger Hauke Ohland ablöste.

"Es war schön, aber ich bleibe bei meinem Entschluss", so Niemann. Er gibt das Amt am kommenden Freitag bei der Jahresversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes an André Hasselmann ab. Der 33-Jährige Diplomrechtspfleger ist seit 1988 Feuerwehrmann und gehört zur Feuerwehr Elmschenhagen und wird zukünftig als neuer Stadtjugendfeuerwehrwart den Nachwuchsabteilungen als Ansprechpartner und Koordinator dienen. Im Gegensatz zu seinem Vize wird der Stadtjugendfeuerwehrwart durch den Verband ernannt.

Sechs Mitglieder der Jugendwehren wechselten im vergangenen Jahr von der Jugendwehr sind in den aktiven Dienst und legten ihre entsprechenden Prüfungen dafür ab. Bei den Jugendwehren in Kiel führt Russee mit 30 Mitgliedern die Liste an. Nachwuchsmangel ist damit für die Kieler Wehren auch weiterhin kein Problem, ganz im Gegensatz anderen Organisationen. Zu den Höhepunkten 2005 gehören ein Pfingstzeltlager, verschiedene Stadtteilfeste sowie der Wettbewerb um Stadtpokal.

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  Aus: Kieler Nachrichten vom 14.03.2005  
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