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 27. Februar 2005 
     
     
 
Jahresbericht 2004 der Jugendfeuerwehr Russee
     
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Am 08. Januar begannen wir unseren Dienst im Jahre 2004 mit der Jahreshauptversammlung. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir 32 Mitglieder, darunter 13 Mädchen und 19 Jungen zwischen 10 und 18 Jahren. Übers Jahr 2004 konnten wir 6 Eintritte und 3 Übertritte verzeichnen, mussten aber auch 3 Austritte hinnehmen.
Zu den Übertretern gehörten Diana Losch, Steffen Wöhlk und Lars Willbrandt. Diana Losch wurde zusätzlich noch für ihre herausragenden Leistungen bei der Truppmannprüfung, zur Jugendfeuerwehrfrau des Jahres 2003 gewählt.
Außerdem wählten wir auch noch den neuen Vorstand, der uns durch das Jahr 2004 führen sollte. Als Jugendgruppenleiter wurde Helge Krzoska gewählt, seine Stellvertreterin wurde Alisha Amtsberg. Die vier amtierenden Gruppenführer wurden: Carina Pries, Jan Maaß, Henning Saalmüller und Rik Sievers. Kassenwartin wurde Astrid Windloff und Schriftwartin Wiebke Wöhlk.
Unser nächster Dienst bestand aus „Rechten und Pflichten in der Feuerwehr", hierbei lernten wir, das zu den Rechten und Pflichten noch mehr gehört als Feuer zu löschen und über rote Ampeln fahren zu dürfen. Denn es gehört auch noch dazu, die anderen Kameraden zu respektieren, Wahlen durchzuführen, auch sich selber zur Wahl stellen zu lassen oder sich in der Öffentlichkeit zu bestimmten Anlässen zu zeigen und engagiert zu sein. Um sich in der Öffentlichkeit aber zeigen zu können muss man sich aber benehmen können und dies „probten“ wir beim Ordnungsdienst. Jeder durfte mal in die Rolle des Jugendgruppenleiters hüpfen und einmal die gesammelte Gruppe antreten lassen, immer wieder „Still gestanden!“ oder „Richt euch!“, bis auch der Letzte verstand, wie man sich in der Öffentlichkeit zu zeigen hat.
Ein Feuerwehrmann muss aber auch wissen wie er sich vor Unfällen oder Verletzungen schützen kann und auch muss. Dazu haben wir dann die Unfallverhütungsvorschriften erklärt bekommen. Wir redeten über die persönliche Schutzausrüstung und Gefahren an der Einsatzstelle, welche es ja sicherlich genug gibt. Wir verbrachten die Monate Januar, Februar und März mit sehr viel Theorie, denn draußen war es kalt und es fror, so dass keine Nassübungen oder Ähnliches möglich waren. Gerätekunde an den Fahrzeugen oder an den Armaturen gehörte da natürlich auch dazu, genauso wie die FwDV 4., denn bald wurde es wieder warm und um eine Übung einigermaßen gut hin zu bekommen musste man es ja wenigstens theoretisch begreifen. Wir beendeten den Winter mit einem Spieleabend, an dem jeder mit jedem spielte und man sich unterhalten konnte. Es wurde viel gelacht, denn jeder freute sich auf die anstehenden Frühlingsferien.
Nach einer zweiwöchigen Pause ging es dann doch wieder mit ein bisschen Theorie weiter, denn der Winter war noch nicht wie erwartet weiter gezogen. Also nahmen wir uns alle ein Seil und gingen an einen Holzbalken, wo uns unsere Ausbilder dann die verschiedensten Knoten und Stiche beibrachten, wie zum Beispiel den Rettungsknoten, den Mastwurf oder auch den Zimmermannstich.
Dann ging es auch los, endlich durften wir wieder raus, der erste Dienst an der frischen Luft führte uns zu einigen Hydranten in näherer Umgebung und wir lernten mit Hilfe des Hydrantenbuches diese auch zu finden. In den nächsten Wochen machten wir ein paar Löschübungen, denn bald stand auch die Großübung mit allen Jugendfeuerwehren aus Kiel an, auf die wir uns schon riesig freuten. Aber leider musste die Jahresübung zur unserer Enttäuschung ausfallen.
Nach dieser Veranstaltung war es aber auch an der Zeit einen Geburtstag zu feiern, denn die Feuerwehr Kiel- Russee wurde 120 Jahre alt.
Wir feierten mit sehr vielen Leuten und hatten ein schönes Fest. Es wurden viele verschiedene Spiele gemacht wo auch unter anderem die Frauen der Aktiven, Pastoren, Ehemalige und Ehrenmitglieder und die Polizei mitgemacht haben. Langsam wurde es auch Sommer und wir konnten jeden Dienstabend zu unserem Übungssee fahren um den See „zu löschen“. Wir lernten immer wieder was dazu, was vor allem denjenigen zu Gute kamen, die noch die Leistungsspangenabnahme oder die Truppmannprüfung vor sich hatten. Nach so vielen anstrengenden Wochen kamen auch endlich die großen und heiß erwarteten Sommerferien und damit auch unsere diesjährige Sommerfahrt ins Jugendzeltlager am Selker Noor. Der letzte Dienst vor den Sommerferien war das allen bekannte Abschlussgrillen, an dem wir, unsere Eltern und die Ausbilder und Betreuer der Feuerwehr uns zusammen setzten, die Eltern die letzten Fragen zur Sommerfahrt loswerden konnten und wir gemeinsam aßen.
An einem sonnigen Samstag ging es dann auch endlich los in Richtung Schleswig. Dort angekommen wollten alle am liebsten sofort den See erkunden, aber da haben sie die Rechnung ohne unsere bezaubernden Betreuer Mathias Thode, Jens Kock Claudia Wöhlk, Wolfgang Wöhlk und zeitweise auch Arne Beeck gemacht, denn wir sollten erst mal die Zelte einteilen und unseren privaten Sachen auspacken. Aber nachdem dass geschafft war konnten wir endlich die Rutsche am See ausprobieren, was uns auch allen sehr viel Spaß machte, denn die Anreise nach war anstrengend für uns alle. Am Abend waren alle sichtlich erschöpft und fielen sehr müde ins Bett. In den nächsten Tagen erkundeten wir das Lager und spielten viel an den vor Ort angebotenen Möglichkeiten wie zum Beispiel dem Trampolin oder der Kletterwand. Ab und zu spielten wir auch Volleyball oder gingen schwimmen, doch am spannendsten fanden wir doch den Tag, als wir alle zusammen nach Schleswig gefahren sind um endlich unser Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Aber dann kam die Abreise immer näher und am vorletzten Tag kamen unsere Eltern und Geschwister um mit uns zu essen, zu spielen oder einfach nur zu reden. Es hat uns alle gefreut unsere Familien nach einer Woche wieder zu sehen, insgeheim freuten wir uns auch schon wieder auf zu Hause, da geblieben wären wir aber auch gerne, denn es hat richtig viel Spaß gemacht in Selker Noor.
Nach der Sommerfahrt und nachdem die Sommerferien zu Ende waren, begann wieder der Dienst, wir machten weiter mit Löschübungen, denn die Leistungsspange war nicht mehr weit entfernt. Aber erst stand uns noch die Fahrradralley am 11.09. bevor. Morgens ging es mit dem Fahrrad los nach Wellsee. Wir mussten verschieden Aufgaben hinter uns bringen, wie z.B. Dart-Pfeile werfen oder 3 C-Schläuche den Berg raufrollen und oben angekommen drei Knoten an einem Baumstamm vollenden. Schwierig wurde es aber erst, als Rik Sievers einen Platten bekam. Unser Betreuer Arne Beeck erklärte sich aber ohne große Unstimmigkeiten dazu bereit sein Fahrrad zu sponsern, damit Rik weiterfahren konnte. Wir setzten unseren Kampf um den ersten Platz weiter fort. Denn wir mussten ja unseren Pokal verteidigen, welchen wir im Jahre zuvor gewonnen hatten. Am Ende wurde es aber leider nur der 5. Platz und wir mussten unseren Pokal an die Jugendfeuerwehr Suchsdorf abgeben. Am 19.09.2004 wurde einigen von uns die Leistungsspange abgenommen. Dies haben Carina Pries, Nils Knoll, Christoph Stolpe, Astrid Windloff, Wiebke Wöhlk, Alisha Amtsberg, Jan Maaß, Stephanie Bethge und Helge Krzoska auch hervorragend gemacht, so dass die jenigen, die noch keine Leistungsspange hatten mit eben diesen nach Hause gehen konnten.
Am 25.09.2004 war es dann wieder Zeit für unser all jährliches Kinderfest. Die Jugendlichen teilten sich auf um viele verschiedene Spiele oder den Naschiverkauf zu betreuen, was auch unserer Kameradschaftskasse zu gute kam. Die etwas kleineren ‚Besucher durften auch, wie jedes Jahr eine Runde mit dem Feuerwehrwagen fahren, natürlich nicht selber, denn einige aktive Mitglieder hatten großen Spaß daran, die Kleinen eine Runde durch Russee zu kutschieren.
Am Abend trudelte dann der Spielmannzug ein und langsam versammelten sich alle um Laterne laufen zu gehen. Nach ca. einer Stunde kamen dann die meisten wieder an um noch ein letztes Stück Fleisch zu verschlingen.
Dann kamen auch schon wieder Herbstferien. Nach dem auch diese ihr Ende gefunden hatten ging es wieder langsam und sicher in die Theorie über, denn es wurde wieder kälter und früher dunkel. Nach einigen Wochen Übung mit der Elektrizität am dunklen See, wobei wir Lichtstative aufstellten und uns mit den elektrischen Geräten der verschiedensten Fahrzeugen beschäftigten, führten uns die Ausbilder wieder langsam in die Theorie ein, in dem wir einen Videoabend veranstalteten.
Die nächsten Dienste bestanden aus Hydrantenkunde und Vorbereitung auf die Wahlen und Besprechung der Weihnachtsfeier.
Unsere Vorbereitungen waren nicht umsonst und wir konnten ein paar schöne Stunden auf der Weihnachtsfeier verbringen!
Natürlich darf auch ein weiteres Ereignis nicht vergessen werden. Durch eine großzügige Spende der Stadtwerke konnten die Jugendfeuerwehren mit neuen Überjacken ausgestattet werden. Die Übergabe fand in einem feierlichen Rahmen in der Kantine der Stadtwerke statt, wo außer dem Stadtbrandmeister und dem Stadtjugendwart nebst seinem Vertreter auch noch der Feuerwehrdezernent, der Vorsitzende der Stadtwerke und die Oberbürgermeisterin vertreten waren.
Wir möchten uns auf diesem Wege noch vielmals für dieses vorweihnachtliche Geschenk bedanken.

Hiermit endet unser Bericht und wir hoffen auf ein Ereignis- und Erfolgreiches Jahr 2005.

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