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Am 8.12. besuchten wir
mit 16 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr die Jugendvollzugsschule
(JVS) Neumünster. Nachdem endlich alle beim Gerätehaus
eingetroffen waren, konnten wir gegen 10.00 Uhr losfahren.
Nach einer etwa halbstündigen Fahrt erreichten wir Neumünster,
wo uns bereits Thorsten Bohn erwartete, mit dessen Hilfe wir
diesen Besuch ermöglichen konnten. An dieser Stelle noch
einmal vielen Dank dafür.
Zuerst zeigte er uns einige aus den Zellen beschlagnahmte
Gegenstände (darunter auch eine selbstgebaute Tätowiermaschine
und Stichwaffen aus Spiegelstücken) sowie die Ausrüstung
der Beamten.
Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, wovon eine zuerst
einen Film sah, die andere eine Führung durch die Ausstellung
des Justizvollzugs bekam. Der Film verdeutlichte das Alltagsleben in
der Jugendabteilung eines Gefängnisses und den Werdegang
der Jugendlichen.
In der Ausstellung konnte man Fotos sowie ein Modell des Gefängnisses
sehen, eine nachgebaute Zelle, die Arbeit der Insassen sowie
einen "Drogenraum".
Zuerst wählte Thorsten allerdings einen von uns als "Neuankömmling"
aus, wobei auch endlich mal ein Ausbilder zum Einsatz kam.
Anhand dieser Person stellte er dann den Ablauf kurz nach
Ankunft in der JVA dar, d.h. Einkleidung, fotigrafische Erfassung,
ärztliche Untersuchung etc., was das Ganze ungemein veranschaulichte.
Aufgrund ein paar "Bilder" in der nachgebauten Zelle
wollten einige doch gleich da bleiben. Nachdem sie aber erfuhren,
dass diese nicht in jeder Zelle enthalten waren, sondern eigene
Kreativität gefragt war, legte sich die Begeisterung
etwas.
Nach der Führung zeigte Thorsten uns noch den Gebrauch
von Hand - und Fußfesseln und die dadurch sehr eingeschänkte
Bewegungsfreiheit.
Ein Gruppenfoto beendete die Besichtigung und wir ließen
den Dienst im Gerätehaus mit Kakao und Keksen gemütlich
ausklingen. |
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