Rönne - Wasser marsch aus allen Richtungen beim Stadtfeuerwehrtag: Gut gelaunt trotz etlicher Regenschauern zeigten die Freiwilligen Feuerwehren in feucht-fröhlichen Wettbewerben, dass sie fit und fachkundig sind. Gleichzeitig wurde das 100-jähri-ge Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Rönne gefeiert.
Von Karin Jordt
Im Wettstreit der Aktiven zeigte das Team aus Meimersdorf am Sonnabend auf den Koppeln von Rönne, dass es in Windeseile mit Schläuchen, Rohren und technischer Ausrüstung agieren und so für Löschwasser sorgen kann, sich aber auch bei den Dienstvorschriften gut auskennt. Der Lohn: Platz eins in der Gesamtwertung vor den Freiwilligen Feuerwehren aus Russee und Rönne. Es folgen ab Platz vier: Schilksee, Wellsee, Gaarden, Suchsdorf, Moorsee, die Gastwehr aus Lüssow, dann Dietrichsdorf, Flüggendorf und Elmschen-hagen. Im Wettstreit der Jugendfeuerwehren siegte der Nachwuchs aus Moorsee vor Dietrichsdorf und Schilksee, Platz vier ging an Russee, gefolgt von Gaarden, Elmschenhagen und Wellsee.
Jüngste Ereignisse hätten wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren seien, betonte Stadtpräsident Rainer Tschorn bei der Preisverleihung. Auch Stadtwehrführer Henrik Lehn lobte die Teams, die ausnahmslos ihr Können demonstriert hätten. „Der Spaß steht hier im Vordergrund, aber die Wettbewerbe zeigen auch, dass alle einsatzbereit sind", so Lehn.
Das 100-jährige Bestehen feierte die Freiwillige Feuerwehr Rönne am Freitag und Sonnabend im Festzelt mit zahlreichen Gästen, die an die wechselvolle Geschichte erinnerten und die Einsätze würdigten. Ob Brandbekämpfung oder technische Hilfeleistung - die ehrenamtlichen Helfer haben sich zu gut ausgebildeten Spezialisten entwickelt, die sich aber auch für soziale Belange einsetzen. „Unser Fest ist hervorragend gelaufen, da kann man stolz auf seine Truppe sein", zog Burck-hard Grabe, Ortswehrführer aus Rönne, zufrieden Bilanz. Unterstützung habe es von den Freiwilligen Feuerwehren aus Moorsee und Wellsee, aber auch von der Rönner Beliebung und den Nachbarn aus dem Stadtteil gegeben. „Hier in der dörflichen Gemeinschaft hält man zusammen", betonte der Wehrführer. Alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt freuen sich über neue Mitglieder (Informationen im Internet: www.feuerwehr-kiel.de).